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Für die Therapie des übermäßigen Schwitzens in den Achselhöhlen werden in erster Linie aluminiumsalzhaltige Antitranspirantien eingesetzt. Die Aluminiumsalze bewirken einen vorübergehenden Verschluß der ekkrinen Schweißdrüsenausführungsgänge und damit eine lokale Schweißreduktion. Die klassischen Antitranspirantien sind jedoch häufig nicht ausreichend wirksam. Um die Wirksamkeit dieser Antiperspiranzien zu verbessern, wurde nun ein neuartiges Herstellungsverfahren entwickelt. In Tübingen wurde ein Antihidrotikum in einer speziellen Grundlage entwickelt, um das Eindringen der Aluminiumsalze in die Haut und damit die Wirksamkeit zu verbessern.

Drei verschiedene Deos wurden in Halbseitenversuch auf deren Wirksamkeit untersucht. Hierbei wurden diese alle 2 Tage (am Abend) über insgesamt 14 Tagen angewendet.

Vor Studienbeginn und nach 14-tägiger Therapie wurde die axilläre Schweißsekretion quantitativ mittels Gravimetrie bestimmt.

Diagramm der Studie

  1. Ein Vorläufer-Deo von BeDry
  2. Aluminiumchloridhaltige Rezeptur (NRF 11.24)
  3. Ansudor-Emulsion

Das Vorläufer-Deo von BeDry erreichte in allen Untersuchungsmethoden die stärkste Abnahme der Schweißsekretion in den Achselhöhlen (siehe Abb. 1). Die Unterschiede zwischen (1) und (3) waren statistisch signifikant (p<0,05).

Um die Verträglichkeit von BeDry zu verbessern, wurde die Rezeptur mittlerweile optimiert und fortentwickelt.